Allgemeines zur Phlebologie (Venenheilkunde)

Wenn man immer auf den Beinen ist ...

… muss man ihnen auch einmal etwas Gutes tun.

Seit der Mensch aufrecht geht, sind seine Füße und Beine stärker belastet. Dieses betrifft auch das Gefäßsystem der Beine. Der venöse Blutdruck der Beine ist darum deutlich höher als der Blutdruck der Arme.

Über die Jahre kommt es fast bei jedem Menschen zu einer mehr oder weniger stark ausgeprägten Krampfaderbildung durch zunehmende Aufdehnung der Venen. Frauen sind durch ihr weicheres Bindegewebe davon stärker betroffen.

Mit der Zeit schreitet die Krampfaderbildung voran und ist im Alter besonders stark ausgeprägt. Daher ist wegen der Zunahme der durchschnittlichen Lebenserwartung die chronische venöse Insuffizienz eine Volkserkrankung mit steigender Tendenz und zunehmend höherer volkswirtschaftlicher Bedeutung.

Bereits Besenreiser und netzförmige Gefäßerweiterungen an den Beinen können ein Hinweis für das Vorliegen eines chronischen Venenleidens sein und sollten Anlass geben, zumindest einmal auch die Durchblutung der Beine untersuchen zu lassen.

Mit hellem Licht können oberflächennahe Hautabschnitte durchleuchtet und Gefäßverläufe untersucht werden.

Tiefer gelegene Gefäßabschnitte können mit geräusch- und bildgebenden Ultraschalltechniken schmerzfrei, sicher und zuverlässig beurteilt werden. Damit ist es möglich, auch ohne Röntgenuntersuchung der Beine und somit ohne Röntgenstrahlenbelastung eine rasche Übersicht über die Gefäßfunktion, die Gefäßverläufe und sonstige anatomische Verhältnisse zu gewinnen.

Mit der bildgebenden Ultraschalltechnik können sowohl anatomische Strukturen in einem Schwarz – Weiß – Bild dargestellt werden, als auch die Blutflüsse entsprechend ihrer Richtung farblich kodiert eingeblendet werden.

Es ist möglich Messpunkte an beliebige Positionen in den Gefäßverlauf zu legen und dort den Blutfluss genau zu messen. So gewinnt man mit einer Untersuchungsmethode zwei oder drei Informationen gleichzeitig, weswegen diese Untersuchungstechnik farbcodierte Duplex- oder Triplex-Sonographie genannt wird. Sollten dabei Störungen der Durchblutung, der Durchblutungsrichtung, der Durchblutungsgeschwindigkeit oder der Klappenfunktion festgestellt werden, liegt ein behandlungsbedürftiges Venenleiden vor.

Mit Hilfe der Duplex-Sonographie ist auch der Nachweis einer Verstopfung und Entzündung oberflächennaher Venenabschnitte, aber auch das Vorliegen einer gefährlichen tiefen Beinvenenthrombose möglich, die heutzutage auch ambulant durch Medikamente und Kompressionsstrümpfe zuverlässig behandelt werden kann. Unbehandelt besteht das Risiko einer Verschleppung dieses Blutpfropfes über das tiefe Venensystem hin zur Lunge, wo es zu einer Embolie, also zu einer Gefäßverstopfung mit lebensbedrohlichen Folgen kommen kann.

Da häufig auch Blutgerinnungsstörungen vorliegen, die entweder angeboren sind, oder sich im Rahmen von inneren Erkrankungen und Tumorleiden entwickelt haben, können bei manchen Menschen Thrombosen mehrfach auftreten. Dann ist es notwendig nach der auslösenden Ursache zu suchen, um gegebenenfalls dauerhaft eine Blutpfropfbildung medikamentös zu verhindern.

Auch ohne sichtbare Krampfadern oder bekannte Thromboseneigung kann eine Untersuchung der Durchblutung der Beine sinnvoll sein, um Störungen der arteriellen oder venösen Durchblutung frühzeitig feststellen zu können.

 

 

Behandlungsstandorte

Leistungen zu diesem Thema können wir Ihnen an folgenden Standorten anbieten

Die besten Ergebnisse erreicht man durch sinnvolle Kombinationen unterschiedlicher Diagnoseverfahren und verschiedener, einzeln wirksamer Behandlungsmethoden.
Durch Kombination unterschiedlicher Behandlungsansätze reduziert man zudem unerwünschte Wirkungen und Risiken. Im Folgenden finden Sie wichtige Einzelleistungen und Kombinationsleistungen unserer Praxis. Unser unverbindliches analoges Leistungsbarometer soll Ihnen bei der Entscheidung eine Hilfe sein.

Kombinationsleistungen

Newsletter Anmeldung

Form